Montag, 1. April 2013

Sony RX100 und externer Blitz

Sollte man sich in der Portrait oder der Produktphotographie versuchen, so ist der Einsatz von externen Blitzen und/oder Tochterblitzen unerlässlich.

Nachdem die Sony RX100 weder einen Blitzschuh, noch einen Kabelausgang für externe Blitze hat (ist beides eigentlich nachvollziehbar, die RX100 ist schließlich eine point and shoot Kamera und ist nicht für den Gebrauch im Studio konzipiert), muss man sich anders behelfen. Eine Möglichkeit ist, externe Blitze als Slave zu betreiben, die dann per Fotodiode getriggert mit auslösen, wenn die Masterkamera blitzt. 

Genau dies habe ich auch versucht, leider war auf keinem Foto auch nur ansatzweise ein Effekt durch die Tochterblitze zu erkennen, obwohl die Tochterblitze ausgelöst haben. Es musste also ein Synchronisationsproblem sein. Auch die Änderung der Blitzeinstellung in der RX100 (rear, slow, etc.) oder andere Verschlußzeit haben eine Verbesserung ergeben.

Nach einer kurzen Recherche bin ich auf einen Hinweis gestoßen, dass alle point and shoot Kameras einen Vorblitz (preflash) abgeben, um die Belichtung o.ä. zu messen. Dieser Vorblitz ist so kurz vor dem echten Blitz, dass er vom bloßen Auge nicht wahr genommen wird. Obwohl ich im M-Modus fotographiert habe, wo ja die kameraseitige Belichtungsmessung eigentlich nicht notwendig wäre, wird trotzdem der Vorblitz ausgelöst. Leider kann man ihn in der Sony RX100 nicht deaktivieren, sodass ein  sinnvoller Einsatz mit "dummen" Tochterblitzen nicht möglich ist.

Ausweg wäre ein Blitzgerät, das den Vorblitz ignoriert, also den Slavemodus "S2" unterstützt. Damit sollte ein Einsatz im Studio der RX100 möglich sein. Ich muss mir jetzt leider neue Blitze kaufen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen